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» Bilder von Istrien (eigene Seite, 26 Bilder)

Allgemeines

Sommer 2006, über Österreich und Slowenien bis nach » Istrien, ein Teil von » Kroatien. Ferienwohnung in Novigrad, von dort Tagestrips ins Umland und der » Adriaküste entlang.

Die Region ist touristisch gut erschlossen, dennoch relativ ruhig und noch nicht überlaufen. Sowohl im Landesinneren, also auch an der Küste ist die Natur noch intakt, es gibt nur wenig Industrie und kaum Eingriffe in die Landschaft. Aktuelle Bausünden sind selten, bis auf einige Wohnblöcke in den Städten, die ausgesprochen hässlich und heruntergekommen sind, aber das sind oft sozialistische Altlasten. Strände und Wasser sind meist ausgesprochen sauber.

Istrien ist günstig, aber nicht (mehr) billig. Unterkunft, Essen, Sprit und Dinge des täglichen Bedarfs kosten etwas weniger als hier. Ausnahmen sind Produkte die wohl nur von Touristen gekauft werden (Mondpreise für Sonnencreme und einige Milchprodukte). Das Sortiment der Supermärkte ist eingeschränkter als hier, Bäckereien findet man oft erst nach langer Suche. Dennoch ist die Selbstversorgung problemlos, Restaurants sind (meistens) gut und günstig.

Bezahlt wird derzeit noch in » Kuna (1 Euro war ca. 7,25 Kuna), aber früher oder später wird es wohl den Euro geben. Wechseln bei Banken oder Wechselstuben problemlos. Viele Shops und Restaurants nehmen aber auch Euro oder US$, bzw. die gängigen EC- und Kreditkarten. Trotzdem ist es sehr ratsam, auch immer etwas Geld in der lokalen Währung parat zu haben. Übrige Kuna wird man auf der Heimfahrt bei den Mautstellen los, sogar noch in Slowenien.

Die Menschen sind freundlich, nicht aufdringlich, wenn man seine Ruhe will bekommt man sie. Man merkt, dass Kroatien mit seinen Menschen längst in Europa angekommen ist. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel, und so gab es auch mal eine Supermarkt-Kassiererin zu bewundern, die sich mit sozialistisch-strengem Blick fast schon quälend langsam bewegt hat. Da das aber absolute Ausnahmen waren ist es doch eher zum schmunzeln als zum ärgern.

Wer südliches Flair mit Sonne und Meer sucht, aber wie ich keinen Nerv auf das (mir) viel zu laute und (mich) meist nervende Italien hat sollte sich ruhig Kroatien einmal näher ansehen. Viele sprechen deutsch, englisch oder italienisch, die Verständigung war nie ein Problem.

Ausserdem scheint Istrien sehr sicher zu sein. An heissen Tagen lassen viele Einheimische die Fenster ihrer geparkten Autos und sogar ihre Haustüren einfach offen! Die Kriminalitätsrate scheint eher gering zu sein. Natürlich sollte man das als Tourist nicht unbedingt nachmachen, aber es fällt auf und ergibt ein weiteres Puzzleteil des insgesamt sehr positiven Gesamtbilds.

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Tips und Empfehlungen

Verkehr: im Grunde problemlos, auch wenn sich niemand an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält (höchstens eingeschüchterte Urlauber auf der ersten Auslandsreise ...) und die Kroaten vermutlich noch nie was von Abstand halten gehört haben. Eigener PKW oder Motorrad ist unverzichtbar, der öffentliche Nahverkehr gibt nur wenig her. Die Strassen sind ok bis gut, neue Schnellstrassen besser wie bei uns, dafür manchmal mautpflichtig (aber sehr günstig). Radwege gibt es so gut wie keine, wer dort dennoch unbedingt radfahren will sollte vorher alle notariellen Vorkehrungen treffen, sonst gibt´s hinterher nur Streit unter den Erben ...

Wenn man unbedingt im vermutlich schlechtesten Restaurant der Stadt essen will geht man dorthin wo einem die Kellner schon von weitem zurufen und hereinwinken. Aber das ist ja überall auf der Welt so und spätestens nach einem Reinfall weiss man es. Zudem sind es Ausnahmen, die meisten Restaurants sind gut bis sehr gut und in der Regel auch günstig.

Das touristische Zentrum Istriens ist » Porec. Wer es ruhiger will sollte diese Stadt zwar für einen Tagesausflug, aber nicht als Unterkunftsort wählen. Dort ist der grösste Trubel und man wird selbst von Eisverkäufern angequatscht. Auch wenn das Ausnahmen waren, sowas nervt einfach und dass man gerade an solchen Ständen nichts kauft versteht sich ja von selbst.

Neben dem Meer bietet auch die Tropfsteinhöhle Baredine (nahe Porec) eine gute Abkühlung. In den 5 begehbaren Kammern sind konstant ca. 14 Grad Celsius, bei Aussentemperaturen von über 30 Grad war das sehr willkommen. Es geht insgesamt ca. 255 Stufen runter und am Ende auch wieder rauf. Also besser feste Schuhe anziehen und ein kräftiges Frühstück vorher.

Wunderschön und unbedingt einen Besuch wert sind » Rovinj an der Küste und » Motovun im Inneren, sowie die landschaftlich schöne » Limski-Bucht (auch Bootstour und Rundflug).

Auch die alten Ruinen der Burg bei Kanfanar sollte man besuchen bevor sie ganz einstürzen. Man sieht die Ruine auch von der Schnellstrasse 9 von Norden kommend Richtung Kanfanar, wenn man über die Brücke vor Kanfanar fährt auf der linken Seite, etwa auf halber Höhe des Hangs und dummerweise genau hinter der Leitplanke. Abfahrt bei Kanfanar, dann beschildert.

Ein Abstecher auf die Insel » Cres bleibt ebenfalls unvergessen, vorallem wenn man zum kleinen Dörfchen Valun fährt um dort im vermutlich klarsten Wasser der Adria zu baden. Fähre Brestova - Porozina geht stündlich, wenn man Pech hat kommt man aber erst auf die übernächste, da nur ca. 50-60 Fahrzeuge draufpassen, also etwas Wartezeit einkalkulieren. Offizielle Abfahrtszeit in Brestova ist immer um halb, aber das sieht man relativ locker ...

» Novigrad, unser Wohnort: eine kleine und (noch?) ruhige Stadt mit schönem Badestrand. Der Yachthafen wird gerade stark erweitert, ob der Ort dann wohl so angenehm ruhig bleibt? Einzig der kleine Rummelplatz mit sehr lauter Musik (das übliche Teeny/Disco-Bummbumm), die teils bis ca. 23 Uhr fast im ganzen Ort und damit auch auf dem Balkon unserer Wohnung zu hören war, ist ein Minuspunkt für den sonst absolut empfehlenswerten Ferienort. Es bleibt sehr zu hoffen, dass Novigrad nicht in eine falsche Richtung tendiert, was sehr schade wäre.

Wichtig: für den Strand und zum baden bitte Badeschuhe nicht vergessen, es gibt hier eher selten Sand und häufiger ist der Weg ins (herrlich klare und warme) Wasser etwas steinig. Ideal sind Tauchschuhe mit fester Gummisohle, in denen man auch gut schwimmen kann. Sonnencreme nicht vergessen und besser noch zuhause einkaufen, ist dort ziemlich teuer.

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Links zum Thema

Übernachtung: wir haben unsere Ferienwohnung bei » Adrialin gebucht. Gute Auswahl und Suchmöglichkeiten, absolut reibungsloser Ablauf, sowohl bei der Buchung als auch vor Ort. Die Infos sind ausführlich, die Preise verständlich (kein Gewirr von Grundpreis, Aufpreis und Extras wie bei einigen anderen Anbietern). Man sieht zu jeder Wohnung den Belegungsplan und kann vorallem flexible Zeiten buchen, ist also nicht auf Samstag als An- und Abreisetag festgelegt und kann damit An- und Abfahrt auf weniger staugefährdete Wochentage legen.

Auf » istrien.info gibt´s Tips und Infos, aktuelle Wetterdaten und eine Unterkunftssuche (ohne DSL aber etwas lahm). Wer mehr zum Land erfahren will surft zu » Wikipedia.

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