StartseiteAutordBASESonstiges

Sonstiges:

Reisen

Musik

Literatur

Reisen:

Teneriffa

Istrien

Schottland

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Rechtshinweise

Datenschutz

Impressum

Absätze direkt anwählen

» Allgemeines
» Tips und Empfehlungen
» Bilder von Teneriffa (eigene Seite, 30 Bilder)

Allgemeines

September 2007, Flug von München nach Teneriffa, Hotel im ruhigen Norden, in » Bajamar. Das Hotel Delfin Bajamar liegt direkt am Wasser. Dass wegen der sehr steinigen Küste das baden im Meer schwierig ist stört nicht, da die Stadt Bajamar direkt unterhalb des Hotels zwei grosse Meerwasser-Schwimmbecken angelegt hat, die man rund um die Uhr benutzen kann.

Das Hotel war gut, sauber und gepflegt, bietet gutes und reichhaltiges Essen, einen eigenen kleinen Pool und hat seine drei Sterne verdient. Mankos: die Bar wurde nur "auf Anfrage" geöffnet, was nicht wirklich einladend ist, und das Personal im Restaurant sprach leider kein dt./engl., was manches (nein, wir wollen Rotwein nicht eisgekühlt ...) etwas verkomplizierte. Das Zimmer war tadellos und das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt absolut in Ordnung.

» Teneriffa gehört zu den » Kanarischen Inseln und ist den meisten bekannt. Der südliche Teil der Insel ist stärker frequentiert von Urlaubern, dort ist viel mehr Trubel mit den üblichen übergrossen Hotelanlagen, Clubs, All-Inclusive-Reservaten etc. Im Norden geht es dagegen deutlich ruhiger zu, deshalb kam für uns von Anfang an nur der Norden als Ziel in Frage.

Die Insel ist touristisch gut erschlossen, im Norden und in der Nachsaison nicht überlaufen. Das Landschaftsbild ist für die doch eher kleine Fläche überaus abwechslungsreich, es gibt zahlreiche Strände, aber auch ruhige Wälder und teils sehr hohe Berge. Wer mobil ist kann erst im Meer baden und zwei Stunden später in den Bergen die Wolken von oben ansehen. Oder nach einer Wanderung in den Bergen ein erfrischendes Bad an der Küste nehmen.

Landschaft und auch Strände sind meist sehr sauber. Innerhalb der Städte ist das nicht immer so und man findet direkt neben top gepflegten blitzblanken Strandabschnitten brachliegende Flächen, die sehr vermüllt sind. Dieser Gegensatz scheint die Einheimischen nicht zu stören, uns viel es dagegen mehrmals unangenehm auf. Na gut, das ist dort wohl einfach so.

Teneriffa ist erfreulich günstig. Natürlich nicht immer und nicht alles, aber man kann dort auch heute noch ausgesprochen günstigen Urlaub machen. Ein Mietwagen (Ford Fiesta mit Klima) für 5 Tage für nur 115,-- EUR (man kann natürlich auch das doppelte zahlen, wenn man dem "Tip" des Reiseveranstalters folgt statt sich selbst umzusehen), der Liter Benzin 77 Cent (!), Läden und Restaurants i.d.R. günstig und fast immer auch wirklich gut, was will man mehr.

Natürlich kann man sein Geld auch zum Fenster rauswerfen und sich gezielt teure Hotels und teure Restaurants suchen. Na wer´s denn braucht ... An manchen Touristenstränden gibt´s den üblichen Billigschrott und die üblichen nachgemachten Markenprodukte von den ebenso üblichen asiatischen und afrikanischen Verkäufern. Und die üblichen dumm-naiven Käufer ...

Was auffällt: Parkhäuser sind günstig und man bezahlt z. B. 1,72 oder 2,24, etwas ungewohnt "krumme" Beträge genau nach der Parkzeit. Also nicht wie bei uns, wo einfach alles pauschal aufgerundet wird. Das und Dinge wie günstige und bezahlbare Eintrittspreise für Museen oder Parks zeigen deutlich, dass man dort (noch?) nicht so dreist abgezockt wird wie das bei uns inzwischen die Regel ist. Nach einigen Tagen auf Teneriffa viel das oft und sehr deutlich auf.

Die Menschen sind freundlich, südländisch geprägt, aber überhaupt nicht aufdringlich oder zu laut. Wer wie ich mit Italien bzw. mit dem italienischen Temperament so seine Probleme hat, aber dennoch warmes und südliches Flair mag, wird sich dort vermutlich recht wohl fühlen.

Mit deutsch oder englisch kommt man zwar nicht immer weiter, aber oft. Je touristischer ein Ort, ein Lokal oder ein Geschäft ist, desto mehr ist englisch selbstverständlich. Auf dem Land oder etwas abseits des Mainstreams kommt man aber oft nur noch mit spanisch oder wenn man das nicht kann eben mit "händisch" weiter, was im Regelfall aber meist ganz gut klappt.

» Zum Anfang der Seite oder zu den » Bildern von Teneriffa

Tips und Empfehlungen

Der Verkehr ist völlig problemlos, diese Leute sind weder Schlafmützen noch Hektiker, man kommt überall hin und vorallem entspannt an. Recht gute Strassen, eine Autobahn führt fast ganz um die Insel herum, aber auch im Inneren der Insel gibt es gute Strassen, so dass im Grunde alles gut erreichbar ist. Nur die Beschilderung könnte manchmal etwas besser sein.

Der Nahverkehr ist absolut empfehlenswert. Sehr gute, schnelle und vorallem regelmässige Busverbindungen an allen Tagen bis spät abends, zudem auch noch ausgesprochen günstig. Beispiel: für gerade mal 2,50 EUR von Bajamar nach Santa Cruz (die Hauptstadt), die Fahrt dauert ca. 45 Minuten. Für das Geld kommt man in Deutschland mit dem Bus gerade mal von einer Haltestelle nur nächsten. Der Bus ist dort eine echte Alternative zum eigenen Auto.

Radwege gibt´s keine, auf den Strassen würde ich nicht mit dem Rad unterwegs sein wollen. Zu hügelig bzw. je nach dem wo man ist sehr bergig, und oft auch schlicht zu eng und damit zu gefährlich. Man sieht unterwegs auch kaum Radfahrer, "normale" Radler eigentlich nie, höchstens mal ein paar "Hardcore-Biker" in ihrem lustigen quietschbunten Gummidress ...

Obacht, vor Diebstahl in jeder Form wurden wir mehrfach gewarnt, das scheint wie überall auch bandenmässig organisiert zu sein. Angeblich tarnen sich die Halunken oft als Touristen und sind mit (teils an der Nummer leicht erkennbaren) Mietwagen unterwegs, um besonders harmlos zu wirken. Also Vorsicht und niemals Wertgegenstände im Wagen zurücklassen. Auch am Strand bleibt immer eine(r) beim Handtuch und den Wertsachen, aber das ist ja selbst am Baggersee in Deutschland inzwischen selbstverständlich, alles andere wäre grob fahrlässig.

Empfehlenswerte Städte sind » Santa Cruz (die Hauptstadt), » La Laguna, » Puerto de la Cruz (ein wunderschöner » botanischer Garten, ein kleiner aber feiner Orchideen-Garten, der » Loro-Park etc.), sowie » Icod mit dem viele hundert Jahre alten » Drachenbaum. Unten im Süden in den Touristen-Hochburgen waren wir nicht, daher dazu keine Tips.

Auch das » Orotava-Tal ist einen Besuch wert, wenn man das zeitweise haarsträubende Verkehrschaos in der gleichnamigen Stadt Orotava in Kauf nimmt. Nicht zu vergessen die Felsen von » Los Gigantes (viel Touristen-Rummel und damit auch Nepp) und die » Masca-Schlucht, die leider wg. der durch die Waldbrände zerstörten Brücke nicht zugänglich war.

Auch die Fahrt zum » Teide, dem höchsten Berg Spaniens, gehört zum Pflichtprogramm und lohnt sich absolut. Die Fahrt zum Fuss des Vulkans mit dem Mietwagen ist problemlos und führt von Santa Cruz kommend durch wunderschöne Wälder und Landschaften. Dann ist man bereits auf über 2.000 Meter Höhe, noch weiter nach oben geht es mit einer Seilbahn, die einen auf über 3.000 bringt. Mich leider nicht, denn die Warteschlange unten war schon mehrere hundert Meter lang. Dafür besser spätestens bis 9 Uhr dort sein! Ungeachtet dessen bietet der Ausflug dorthin viel fürs Auge. Nicht vom Wetter abhalten lassen, der Teide mag sich von unten in den Wolken verstecken, aber oben (auch schon bei der Talstation) ist man wieder über den Wolken und hat damit eine tolle Fernsicht und strahlend blauen Himmel.

Auch das » Anaga-Gebirge im Norden muss man gesehen haben, zu Fuss oder per Auto. Man kann auch mit dem Wagen von oben her zum Höhlendorf Chinamada fahren, oder es sich z. B. von Bajamar oder Punta del Hidalgo aus erwandern. Mein Versuch den Wanderweg ab Chinamada ein Stück von oben nach unten zu gehen endete allerdings schon nach wenigen hundert Metern, denn obwohl der Weg als nicht allzu schwer beschrieben wird ist er definitiv nichts für Leute mit Höhenangst! Die Anfahrt mit dem Auto ist aber völlig problemlos.

Tip zum Baden: der Strand ist meist steinig, der fast überall schwarze Sand (Vulkangestein) wird bei starker Sonnenstrahlung wahnsinnig heiss und barfuss laufen mitunter zur Tortur. Also unbedingt Strandschuhe mitnehmen, die es dort aber auch sehr günstig zu kaufen gibt. Weisse Strandabschnitte mit extra herbeigeschafftem Sahara-Sand gibt´s auch, natürlich im Süden an den Hotelburgen, aber auch im Norden ist der sehr schöne weisse (und zumindest im September angenehm ruhige) Strand von Playa De Las Teresitas einen Besuch wert.

Mein kulinarischer Tip: El Monasterio, ein hervorragendes Restaurant (bzw. eine Anlage mit mehreren Restaurants) in einem alten Klostergelände. Zu finden in » Los Realejos, ein Ort an der Westküste nahe Puerto De La Cruz. Etwas teurer, aber bezahlbar und überaus lecker.

Schöne Reiseinfos und Fotos gibt´s » hier. Weitere Links führe ich nicht mehr auf, da ich weder Zeit noch Lust habe das laufend zu pflegen, also einfach mal selber » googeln ...

» Zum Anfang der Seite oder zu den » Bildern von Teneriffa